Bericht "kama-Cup" und Sommerfest 16. Juli 2016

„So ein Tag so wunderschön wie heute, so ein Tag der dürfte nie vergehen!“  Zwar ging der 22. Kama-Cup des TC Greding zu später Stunde dann doch irgendwann zu Ende  - doch war es ein wirklich toller Tag, von dem man noch lange sprechen wird: Packende Tennisspiele bei optimalen äußeren Bedingungen, dazu den ganzen Tag über eine super  Atmosphäre. Am Abend dann noch ein rauschendes Sommerfest mit  Siegerehrung und prominenten Gästen: Summa summarum – es war ein toller Tag. Die Teilnehmer des Gredinger Intervereinturnier waren begeistert, viele kündigten sogleich ihr Kommen für das nächste Jahr an. Doch nun erst mal der Reihe nach. Denn hier der Tennistag im Zeitraffer:


8.50 Uhr: Die Teilnehmer treffen ein. Die Tennisanlage füllt sich. Man steht in den Startlöchern und wartet auf den ersten Einsatz. Der eine hat sich eine komplette Woche vorbereitet, der andere geht mit einem klassischen „Kaltstart“ ins Rennen. So mancher hat sich am Vortag noch einen Schläger ausgeliehen. Die Spielkleidung passt: Farbenfrohe T-Shirt, viele Teams einheitlich. Dann die Begrüßung durch Sportvorstand Daniel Geyer: Geyer, seit vielen Jahren für den KAMA-Cup verantwortlich, hat mit seinem Team wieder ein Spitzenturnier vorbereitet. 21 Mannschaften aus der Großgemeinde haben sich angemeldet. Kurz muss der Turnierleiter noch einmal schwitzen, ob auch wirklich alle da sind. Doch alles passt. Es kann losgehen: Für manche ist es der erste Kontakt mit dem weißen Sport: Doch auch viele langjährige Kamacup Spieler sind dabei: Die Burgbadoldies, TSV Tischtennis, die Highländer aus Österberg, die DJK Grafenberg, Fuchsschwanzgang, Verschenkte Talente – Teams die seit Jahren zum Inventar gehören. Sie standen schon oft auf dem Treppchen. Auch die Stadt Greding hat ihr Versprechen gehalten und wieder eine Mannschaft zum Turnier geschickt. Dazu geht seit vielen Jahren wieder eine Partei ins Rennen. Die CSU Greding – sie holt sich am Ende Bronze. Budermeistergang, die Powerpuff Girls, das scharfe Eck, die No-Names und die Schnapshamster – wer mit den neuen Teams mit ihren außergewöhnlichen Namen nichts anzufangen weiß, kann sich dann sogleich in der ersten Runde von deren Spielstärke überzeugen.   
    
9.00 Uhr: „Die Spiele bitte beginnen“ – jetzt kann`s losgehn: Gespielt wird in einer B- und einer C-Gruppe. Die B-Gruppe ist wie immer sehr stark besetzt. Auch ehemalige Vereinsspieler zeigen dort ihr Können. Traditionsgemäß werden zunächst zwei Einzel gespielt, anschließend ein Doppel. Es gibt also immer einen Sieger. „Krach – Bumm“ - die ersten Schläge laufen noch nicht flüssig, kein Wunder, man ist ja kein Profi. Rahmentreffer, Schlag an den Zaun. Doch allmählich spielt man sich ein, und es entwickeln sich packende Matches. Die Waffler Buam, Markus, Dominik und Tobias Waffler zeigen, dass sie nicht nur mit dem Lederball gut umgehen können. „Voda und Bua“. Hans und Matthias Gegenfurtner sind schon wie im Vorjahr am Start. Diesmal auffallend: es sind viele junge Spieler und Spielerinnen am Start.  So mancher hat eine richtige Fankurve dabei. Das motiviert. Punkte werden beklatscht, mitunter auch einmal ein Fehler des Gegners. „Wer hat an der Uhr gedreht“- die Melodie des rosaroten Panthers ertönt. Zeit zum Wechsel. Kurze Pause – die Ergebnisse werden eingeschrieben. Dann folgt schon Runde zwei.
 
12.00 Uhr: Kurz vor der Mittagspause: Man hat sich nun eingespielt. Nach und nach erlebt man jetzt, was die Faszination Tennis ausmacht. Lange und sichere Ballwechsel, krachende Vorhandbälle, laufintensives Spiel im Einzel, Stopp, Lob, Volley. Auch in der C-Gruppe wirken die Schläge nun schon viel flüssiger. Und viele entdecken nun das Salz in der Suppe: Siege. Diese verleihen nämlich Flügel. Mit einem Sieg im Rücken geht das nächste Spiel dann schon etwas leichter. Von Sieg zu Sieg eilt hier das „Scharfe Eck“. Allmählich entwickelt man sich zum Geheimfavoriten: Frank Großmann, Martina Stadler, Christian Stadler und Sabine Netter – allesamt aus der Flurstraße. Sie kommen komplett ohne Einspielen bis ins Finale. Am Ende gewinnen sie bei ihrer ersten Teilnahme sogar das Turnier.

13.50 Uhr: Packende Viertelfinals stehen nun an. Es geht im K.O. – System so richtig zur Sache. Bitter: Das Aus für die „Burgbbad-Oldies“: Peter Rind, Konrad Maier und Walter Wiese landen aber am Ende auf einem tollen fünften Rang – und das unter 14 Teams der B-Gruppe. Eine starke Leistung. Achtbar schlägt sich auch das Team der „No Names“: Die vier Spieler wurden allesamt von ihren Schwestern, der Bambini-Mädchenmannschaft ins Rennen geschickt. Eine tolle Idee. Am Ende verpassen sie nur knapp das Treppchen, sie landen auf Platz vier in der C - Gruppe. Dann plötzlich geht ein Raunen durch die Menge. Eine Sensation bahnt sich an: Der Seriensieger Tennislegenden steht kurz vor dem Turnieraus. Doch der Favorit wankt, aber er fällt nicht. Erst im Doppel setzten sich Volker Pfindel und Robert Wolfrum gegen die FSG II hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung durch. Im Einzel gelingt es Manuel Batz als einziger Turnierteilnehmer Topspieler Volker-Pfindel zu schlagen.     

15.45. Die Halbfinals laufen: Die Spiele haben nun Punktspielcharakter. Spannung pur. Beide Semifinals werden erst im Doppel entschieden. In der B-Gruppe setzt sich die DJK Grafenberg um Kapitän Konrad Gerngroß ganz knapp mit 2:1 gegen das Team TSV Tischtennis durch. Konrad „Koke“ Gerngroß, Martin Gerngroß und Sebastian Gutmann spielen ein herausragendes Turnier und landen am Ende auf Platz zwei.   Die Tischtennismannschaft um Werner Hoffmann, Claudia und Jürgen Löchl sowie Alexander Lehmaier wird am Ende dritter. Das zweite Halbfinale gewinnen die Tennislegenden gegen die Fuschsschwanzgang I, ebenfalls erst im Schlussdoppel.      

18.15. „Die letzen Spiele bitte beenden, Glückwunsch an die Sieger“ – so die Durchsage. „We are the champions“ dröhnt aus den Boxen. Jubelsszenen auf dem Centre-Court. Die Finals sind beendet. Die KAMA-Cup Sieger 2016 stehen nun fest:  Die Tennislegenden und das scharfe Eck heißen die Gewinner. Ein Seriensieger und ein Newcomer. Und die Endspiele sind dann zweimal eine klare Sache: Mit zwei souveränen Einzelsiegen entscheiden die Tennislegenden das B-Finale gegen die DJK Grafenberg für sich. Volker Pfindel bezwingt Sebastian Gutmann klar, Robert Wolfrum lässt Martin Gerngroß keine Chance. Das Doppel Pfindel/Wolfrum gegen Gutmann/Gerngroß ist dann nur noch fürs Papier.  Erster Sieg bei der ersten Turnierteilnahme: Das scharfe Eck sichert sich in der C-Gruppe auf Anhieb den Turniersieg. Man lässt dem FC Kevin keine Chance:  Dominik Ochsenkühn, Fabian Lang, Manuel Neugebauer, Patrick Seidla landen auf einem tollen zweiten Rang. Platz zwei geht an die CSU Greding, gefolgt von den No-Names.    
   
20.30. Jetzt geht es zum offiziellen Teil: Landrat Herbert Eckstein begrüßt die Gäste. Bürgermeister Preischl und die Schwarzachkönigin auf ihrem letzten offiziellen Auftritt halten ein Grußwort. Das Sommerfest füllt sich mehr und mehr. Alle warten auf die Siegerehrung. Die drei TC Vorstände Christian Hobauer, Daniel Geyer und Christa Meier richten noch ein paar Worte an die Gäste. Das Sommerfest hat sich nun gut gefüllt.  
      
21.00 Pechschwarze Nacht, totenstille, alles schaut gebannt nach vorne auf das Podium. Burgbad-Chef Robert Kratzer, Daniel Geyer und Bürgermeister Preischl führen dann die Siegerehrung durch. Jede Mannschaft erhält eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis. „Sieger der Gruppe C und das bei der ersten Turnierteilnahme: Das scharfe Eck.“ Die Akteure aus der Flurstarße treten nach vorne und werden vom Publikum gebührend gefeiert. Anschließend kommen noch die Sieger der A- Gruppe: die Tennislegenden. Volker Pfindel und Robert Wolfrum - sie machen ihrem Namen wieder alle Jahre.  In der KAMA-Cup Geschichte haben sie den Henkelpott schon unzählige male gewonnen. Und auch diesmal gelingt ihnen wieder das Kunststück. Zum Abschluss geht es noch zu den Einzelehrungen: Werner Hoffmann, Christian Stadler, Katrin Hubmer und Christiane Meister – so heißen die besten Einzelspieler des Tunriers. Auch hier rauschender Beifall, als sie geehrt werden. Doch eigentlich gibt es an diesem Tag nur Sieger, denn wer auch nichts gewonnen hat, der hat zumindest einen schönen Tennistag verbracht.  „So ein Tag, auf den man sich so freute,
so ein Tag, der dürfte nie vergehn.“

Platzierungen des KAMA-Cups 2016

Gruppe B    Gruppe C
1.    Tennislegenden
2.    DJK Grafenberg
3.    TSV Tischtennis
4.    FSG I
5.    Burgbad Oldies    1.    Scharfes Eck
2.    SC Kevin
3.    CSU Greding
4.    No Names
5.    Powerpuff Girls